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Graham Norton "Eine irische Familiengeschichte"

Patricia ist 32 Jahre alt, im Irland der 1970er Jahre ist sie damit schon eine alte Jungfer. Ermuntert von ihrer besten Freundin gibt sie eine Kontaktanzeige in einer überregionalen Zeitung auf, und schon bald beginnt sie einen Briefwechsel mit einem Bauern aus Cork. Sie zieht zu ihm auf seine abgelegene Farm an der Küste inmitten einer rauen Landschaft mit schroffen Steilküsten. Der Kontakt zu den Menschen in ihrem Heimatstädtchen bricht ab. Und dann taucht sie Monate später dort wieder auf, ohne Ehemann, aber mit ihrem Baby auf dem Arm. Sie zieht ihre Tochter Elizabeth als alleinerziehende Mutter auf, niemandem erzählt sie, was vorgefallen ist.
Elizabeth, inzwischen Anfang vierzig und geschieden, kehrt nach dem Tod ihrer Mutter aus den USA, wo sie an einer Universität als Dozentin lehrt, nach Irland zurück. Sie will den Haushalt auflösen und findet die Liebesbriefe, die ihr Vater einst ihrer Mutter geschrieben hat. Und sie erfährt, dass sie außer dem Haus ihrer Mutter auch den Hof ihres Vaters geerbt hat. Da auch sie von diesem Zweig ihrer Familie nie etwas erfahren hat, reist sie kurzerhand nach Cork auf der Suche nach ihren Wurzeln. Dabei fördert sie nicht nur die Umstände der eigenen Existenz zutage, sondern auch einige tragische Begebenheiten aus der Vergangenheit. …
Graham Norton erzählt auf zwei Zeitebenen eine durchweg spannende Familiengeschichte mit Tiefgang und ebenso überraschenden wie dramatischen Enthüllungen.